Manuela Schwesig an Brustkrebs erkrankt

epd-bild/Juergen Blume Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig legt ihr Amt als kommissarische SPD-Vorsitzende nieder, weil sie an Brustkrebs erkrankt ist.

10.09.2019

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) ist an Brustkrebs erkrankt und legt deshalb ihr Amt als kommissarische SPD-Vorsitzende nieder. Am Dienstag informierte die 45-Jährige ihr Kabinett in Schwerin über die Erkrankung. "Die gute Nachricht ist: Dieser Krebs ist heilbar", sagte sie laut Mitteilung ihrer Staatskanzlei. Das Amt der Ministerpräsidentin und auch den Parteivorsitz der Landes-SPD werde sie weiter ausüben, ihre Parteiämter auf Bundesebene dagegen aufgeben.

Die nötige medizinische Behandlung werde dazu führen, dass sie in den kommenden Monaten nicht alle öffentliche Termine wahrnehmen könne, sagte Schwesig weiter. Doch "nach intensiven Gesprächen" mit den behandelnden Ärzten sei sie "sehr zuversichtlich", wieder vollständig gesund zu werden.

Schwesig war von 2013 bis 2017 Bundesfamilienministerin. Seit Juli 2017 ist sie Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, seit Anfang 2019 gemeinsam mit Hermann Gröhe (CDU) Vorsitzende des Vermittlungsausschusses von Bundestag und Bundesrat. Nach dem Rücktritt der SPD-Vorsitzenden Andrea Nahles im Juni 2019 führte sie die SPD gemeinsam mit Malu Dreyer und Thorsten Schäfer-Gümbel kommissarisch.