Kardinal Marx betont Verbundenheit mit Klimaschützern

epd-bild/Annette Zoepf Kardinal Reinhard Marx ist den Jugendlichen der "Fridays for Future"-Bewegung dankbar, "dass sie es mit ihrer Unermüdlichkeit geschafft haben, wirklich die ganze Welt auf die Dringlichkeit der Klimafrage aufmerksam zu machen."

04.10.2019

Vor Beginn der Amazonas-Synode am Sonntag hat Kardinal Reinhard Marx die Verbundenheit der katholischen Kirche mit der "Fridays for Future"-Bewegung betont. Er sei den Jugendlichen und Kindern dankbar, "dass sie es mit ihrer Unermüdlichkeit geschafft haben, wirklich die ganze Welt auf die Dringlichkeit der Klimafrage aufmerksam zu machen", sagte der Erzbischof von München und Freising, der auch Vorsitzender der katholischen Deutschen Bischofskonferenz ist, im Radiosender Bayern 2, wie das Ordinariat am Freitag mitteilte. In der "ganzheitlichen Sorge für die Schöpfung" fühle sich die Kirche den jungen Klimaschützern verbunden.

Marx sagte den Angaben zufolge, die Vertreter der Amazonas-Region, vor allem die der indigenen Völker, seien die "zweifellos bedeutendsten" Teilnehmer der Synode im Vatikan. Bei der dreiwöchigen Versammlung unter dem Titel "Amazonien - neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie" geht es vorrangig um Umweltzerstörung, die Lage der Indigenen und Priestermangel in dem neun Länder umfassenden Gebiet.